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Malaxis monophyllos | Einblatt

Die auch Fischgrätenorchis genannte Art hat unter den heimischen Orchideen die meisten Blüten im Blütenstand; dieser kann aus bis zu 100 Blüten bestehen. Die Pflanze ist aber dennoch sehr unscheinbar und nur vom geübten Auge auszumachen. Namensgebend und typisch ist das meist singuläre eiförmige Laubblatt am Stängelgrund; darunter befinden sich zwei grünliche Sprossknollen. Die Art wächst in frischen Wiesen und Wäldern, bisweilen sogar auf moosigen Felsen. Sie kommt in Österreich bis auf Wien in allen Bundesländern vor. Ob sie im Burgenland noch vorkommt, ist fraglich (der Nachweis erfolgte durch Walter Timpe im Jahr 1992 zwischen Pinkafeld und Ehrenschachen).

Verbreitung in Vorarlberg (nach P. Nachbaur)

Bedeutung der Symbole:

 

  Angaben vor 1970

 

Aktuelle Angaben: Die unterschiedlichen Farbpunkte signalisieren den Gefährdungsgrad (Gefährdungskategorien nach Grabherr/Polatschek, 1986)

 

  Kategorie „0“ ausgerottet, ausgestorben oder verschollen

 

  Kategorie „1“ vom Aussterben bedroht

 

  Kategorie „2“ stark gefährdet

 

  Kategorie „3“ gefährdet

 

  Kategorie „4“ potenziell gefährdet

 

  Kategorie „–“ nicht gefährdet

 

 

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Österreichisches Orchideenschutz Netzwerk (ÖON)

A-3421 Höflein an der Donau, Donaustraße 73

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