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Dactylorhiza fuchsii | Fuchs-Fingerwurz

Sie zählt auf Grund ihrer auffällig gefleckten Laubblätter und ihrer Häufigkeit zu den bekanntesten heimischen Orchi­­deen­arten. Die Spitzen der obersten Stängelblätter erreichen den Blütenstand nicht. Die Art ist sehr variabel und nah verwandt mit der in West- und Nordeuropa verbreiteten Gefleckten Fingerwurz (D. ­maculata) im engeren Sinn, die schwierig abzugrenzen ist und in Österreich fehlt.

Besonders in den Kalkalpen wächst eine kleinwüchsige und zierliche, tetraploide Sippe, die bisher meist zur skandinavisch-sibirischen subsp. psychrophila / Kälteliebende F.-F. gestellt worden sind. Sie unterscheidet sich von subsp. fuchsii durch schlankeren Wuchs, einer Beblätterung nur an der Stängelbasis mit 1−2 weiteren tragblattähnlichen Stängelblättern und einem schmalen Lippenmittellappen.

Verbreitung in Vorarlberg (nach P. Nachbaur)

Bedeutung der Symbole:

 

  Angaben vor 1970

 

Aktuelle Angaben: Die unterschiedlichen Farbpunkte signalisieren den Gefährdungsgrad (Gefährdungskategorien nach Grabherr/Polatschek, 1986)

 

  Kategorie „0“ ausgerottet, ausgestorben oder verschollen

 

  Kategorie „1“ vom Aussterben bedroht

 

  Kategorie „2“ stark gefährdet

 

  Kategorie „3“ gefährdet

 

  Kategorie „4“ potenziell gefährdet

 

  Kategorie „–“ nicht gefährdet

 

 

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